Anita Köhler

Anita Köhler

Wir trauern um einen großen Verlust in unseren Reihen:
Anita Köhler ist am Freitag den 2. Februar 2018 verstorben.
Als Gründungsmitglied der Aikido Föderation hat sie maßgeblich und immer engagiert daran mitgewirkt, dass der Verband zu dem geworden ist, was er heute ist: eine Gemeinschaft ernsthaft praktizierender und ernsthaft unterrichtender Menschen.
Ihre Persönlichkeit ist uns genommen worden. Ihr Wirken wird in jenen Momenten wieder lebendig, in denen wir uns auf sie beziehen, an sie denken, sie erkennen – in unserer Praxis und in unserem Alltag.
Anita war eine Frau mit sehr großer Wirkung – wir danken ihr von ganzem Herzen dafür.

Kondolenzbuch

82 Einträge

  1. Anita ist eine lange Weggefährtin.

    Seit 1987 praktizieren wir beide Aikido.
    Kennen gelernt haben wir uns erst später ca. 1990/1992 auf einem Seminar mit Christian in Mannheim.
    Danach haben wir uns regelmäßig meistens auf Seminaren mit Frank oder Endo gesehen … gewöhnlich nicht in Deutschland.
    Es gab viel witzige … seltsame … Ereignisse auf unserem gemeinsamen Weg.
    Z.B. eines Tages rief sie mich an: „Angelo, was machst Du heute? Ich bin auf dem Weg nach Süd-Frankreich und in in 3h in Colmar?“
    Ich: „uh … ich bin schon in Colmar, was für ein Zufall!“
    Sie kam dann zum Nachmittagstraining mit Frank … gab mir meinen verlorenen Aikikai Ausweis zurück. Den ich ca. 6 Monate vorher bei einem Lehrgang bei Ihr in Darmstadt vergessen hatte. War mir noch gar nicht aufgefallen.
    Sie trainierte die Nachmittagsstunde auf dem Lehrgang in Colmar. Die meiste Zeit mit mir, als ob sie mich für mein „versehentlich verlorenen/vergessenen“ Aikikai Ausweis züchtigen wollte.

    Das Schwert Training war besonders hart.

    Einige der wenigen Momente im Aikido wo ich fast Angst hatte.

    Sie hat mir mein Schwert fast in Stücke geschlagen. Irgendwann stand Frank neben uns und hat uns 5 Minuten (oder länger) amüsiert beobachtet.

    Anita, ich habe viele schöne Erinnerungen an Dich. Die werde ich nie vergessen!

    Nun, wir nehmen alle an, das Dein Weg nicht zu Ende ist …

    Angelo

  2. Naître quelque part à un moment donné, repartir ailleurs quelque temps plus tard. Entre temps gesticuler avec entre autre l’Aïkido pour chercher à s’accorder au Mystère. S’arrêter pour accompagner une absence et avancer encore. Merci Anita pour ces échanges, ton énergie à entreprendre. Mes meilleurs souvenirs t’accompagnent.

  3. Stell Dich mitten in den Regen, glaub an seinen Tropfensegen –
    spinn Dich in das Rauschen ein und versuche gut zu sein.

    Stell Dich mitten in den Wind, glaub an ihn und sei ein Kind –
    laß den Sturm in dich hinein und versuche gut zu sein,

    Stell Dich mitten in das Feuer, liebe dieses Ungeheuer
    in des Herzens rotem Wein – und versuche gut zu sein.
    W. Borchert

  4. Es war mir eine Freude, eine Bereicherung und wohl auch eine Notwendigkeit, Dich in meinem Leben getroffen zu haben. Gute Reise Anita!

  5. Liebe Anita,

    kaum jemand hat so einen Eindruck in ihrer Umgebung hinterlassen wie Du. Vielen Dank für all Deine Energie, die Du unerlässlich eingesetzt hast, um alle um Dich herum reich zu beschenken. Wir werden Dich vermissen. Und die Erinnerung an Dich immer wert schätzen.

  6. Ein wunderbarer Mensch ist gegangen, hat Spuren hinterlassen, hat auch unbequeme Dinge angesprochen, ist dafür eingetreten, immer sehr fair, das große Ganze vor Augen, und oft Dinge gesehen, die wir nicht so betrachtet haben ….
    Es ließe sich so fortsetzen mit der Beschreibung. Schade, dass wir Dich nicht mehr haben. Aber es bleibt das Bild, was wir von Dir haben, wie oben schön zu sehen ….
    Immer noch fassungslos und sehr, sehr traurig!

  7. Chère Anita,
    Tu étais mon amie, ma copine de tous les tatamis, „ma biche“.
    Toutes ces années passées à échanger sur le tatami ou ailleurs resteront à jamais ancrées au plus profond de mon coeur.
    Repose en paix toi qui nous a quitté bien trop tôt.

  8. Alice: How long is forever?
    White Rabbit: Somtimes just one second.

    Es war mir eine Ehre, Anita, bei dir lernen zu dürfen.

  9. Wir können Tränen vergießen,
    weil sie von uns gegangen ist.
    Oder wir können lächeln,
    weil sie unter uns gelebt hat.
    Wir können unsere Augen verschließen
    und beten, dass sie zurückkommt.
    Oder wir können unsere Augen öffnen
    und sehen, was sie uns alles hinterlassen hat.

  10. Spuren.
    Ich gehe unbekannte Wege;
    tue Dinge,
    die nicht jeder macht.
    Erfahre
    dadurch,
    was ich wissen soll
    und
    hinterlasse
    Spuren –
    nicht nur
    Staub.

  11. Liebe Anita, du bist nicht mehr da, aber du bist in unseren Herzen und damit überall mit dabei wo wir sind! Du bist uns nur vorausgegangen und irgendwann sehen wir uns alle ja sowieso wieder!